Jasmine Oipaa - Psychotherapeutin

Durch meinen Herkunftsberuf der Diplomkauffrau kann ich zunächst auf eine langjährige Berufserfahrung in der Kundenberatung und Teamleitung zurückblicken. Über meine Nebentätigkeiten in der Lebenshilfe und im Weltladen rückte immer mehr der Mensch in den Mittelpunkt meiner Arbeit. Zu diesem Zeitpunkt entschied ich mich in diesem Bereich weiterzubilden und wählte das Psychologiestudium, da dies auch im Fernstudium berufsbegleitend möglich war. Während des Studiums an der Universität Zürich war ich in der Flüchtlingshilfe beschäftigt. Nach Abschluss des Masterstudiums mit Schwerpunkt Klinische Psychologie und Nebenfach Gender Studies arbeitete ich im Frauenhaus und habe anschließend die Weiterbildungen in Klinischer Psychologie, Gesundheitspsychologie und Psychotherapie (Psychotherapeutisches Propädeutikum und Verhaltenstherapie) absolviert. In dieser Zeit war ich als Psychotherapeutin beim ifs Institut für Sozialdienste tätig und zusätzlich in der Familienberatung angestellt. Danach war ich für die fallführende psychologische und psychotherapeutische Behandlung in einer psychosomatischen und psychiatrischen Fachklinik zuständig, welche insbesondere Burn-Out Patienten behandelt. Derzeit arbeite ich als Psychotherapeutin im ambulanten (sozial-) psychiatrischen Dienst der Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Herisau in der Schweiz. Als Nebentätigkeit biete ich seit 2017 auch Psychotherapie und psychologische Beratung in eigener Praxis an und bin seit 2019 Mitglied der Praxis Logos in Bregenz.

 

Obwohl ich überzeugte Psychotherapeutin der kognitiven Verhaltenstherapie bin, welche sich insbesondere mit unseren Denk- und Verhaltensmustern befasst (sh. z.B. Beck), haben mich Freud und Frankl inspiriert. Freud erwähnt, wie wichtig die psychotherapeutische Beziehung für die Genesung sei und Frankl betonte, die Wichtigkeit, Sinn im Leben zu finden. In meiner Arbeit halte ich an diesen Grundgedanken fest, wende auch gerne kreative Methoden an und lasse selbstfürsorgliche Ansätze und achtsamkeitsbasierte Ideen aus dem Buddhismus einfließen. Offen bin ich auch für Therapie mit Tieren als weiteres Ziel in Zukunft. Gegenwärtig spezialisiere ich mich auf die Schematherapie, welche neuropsychologisch fundiert ist. Da sich die Verhaltenstherapie als eine Art „Hilfe zur Selbsthilfe“ versteht möchte ich dazu Galilei zitieren: „Du kannst einen Menschen nichts lehren, du kannst ihm nur helfen, es in sich zu finden“. Wichtig ist dabei Ihre Bereitschaft, sich mit Unterstützung mit Ihren Gefühlen und Ihrem Erleben zu beschäftigen.

 

Insbesondere behandle ich Angsterkrankungen, Depressionen, Stressfolgeerkranken inkl. Burn-Out (Prophylaxe), ich kann Ihnen aber auch bei Autismus, ADHS, chron. Erkrankungen (inkl. Übergewicht) und Schmerzen (z.B. Tinnitus) sowie Suchterkrankungen (z.B. Alkohol) helfen.

Privat bin ich gerne in der Natur, liebe Musik und (auch) auf Grund meiner interkulturellen Familie das Reisen. Daher kann ich auch Therapie in Englisch und Italienisch anbieten.

 

Ich wünsche mir die Gelassenheit, Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

 

Friedrich Oetinger (1702-1792)